Seit Jahrzehnten sammelt die städtische Kunstsammlung Kunstwerke vom Beginn des 20 Jahrhunderts bis in die heutige Zeit zum Thema „Arbeit“. In diesem Jahr sind in der Ausstellung "Real Steel" daraus Werke über die Arbeits- und Berufswelt rund um den Stahl zu sehen. Ausstellungseröffnung, 9. März, 11 Uhr.
Seit Jahrzehnten sammelt die Industrie- und Arbeitnehmerstadt Salzgitter Kunstwerke vom Beginn des 20 Jahrhunderts bis in die heutige Zeit, die sich dem stetigen Thema „Arbeit“ widmen.
Nicht nur der arbeitende Mensch steht im Zentrum der Betrachtung, ebenso die verwendeten Werkzeuge und Maschinen sowie der Blick auf die Industrialisierung und ihre Auswirkungen in Landschaft und Gesellschaft. Nicht zuletzt bekommen auch Freizeit und soziales Umfeld ihren Platz in der Sammlung.
Für die Stadt Salzgitter mit ihrer ansässigen Montanindustrie ist der Aufbau einer Kunstsammlung keine naheliegende Aufgabe, umso weitsichtiger erscheint die Hinwendung zum Thema Arbeit in der Kunst und damit die Möglichkeit bildhafte, visuelle Dokumentation und kritische Auseinandersetzung mit vergangenen Arbeitstechniken, mit gesellschaftlichen Entwicklungen und Problemen vom Zeitalter der Industrialisierung bis heute, zu sammeln.
Die diesjährige Ausstellung zeigt die Arbeits- und Berufswelt rund um den Stahl – für die Stadt Salzgitter das bekannteste Produkt. Die Gewinnung der Bodenschätze für seine Erzeugung – aber auch das Produkt selbst – ist aus dem Alltag der hier lebenden Menschen nicht mehr wegzudenken.
Zu sehen sind die Kunstwerke folgender Künstler:
Bernd Altenstein Heiner Altmeppen Gerd Arntz Andreas Baier Volker Blumkowski Uwe Brodmann Ralph Fleck Edward B. Gordon Helle Jetzig Hermann Kätelhön Wolfgang Kessler Siegfried Langner Jonas Nadasdy Malte Sartorius Bernd Schwering Jürgen Waller Gerd Winner
Sonntag, 16. März, 11.15 Uhr Sonntag, 30. März, 11.15 Uhr Sonntag, 13. April, 11.15 Uhr Sonntag, 27. April, 11.15 Uhr
Anmeldung zur Führung: telefonisch unter 05341 / 839-4613 oder per E-Mail an stephanie.borrmann@stadt.salzgitter.de