Ernestine Kuger-Hoberg, Renate Smigilski "Hart und Zart" - Ausstellung
Die befreundeten Künstlerinnen sind gemeinsam in Salzgitter Bad zur Schule gegangen, aufgewachsen sind sie in den benachbarten Dörfern Alt Wallmoden und Neuwallmoden. In der Ausstellung präsentieren sie einen Querschnitt ihrer Werke.
Ernestine Kuger-Hober gwidmet sich seit ihrer Jugend der bildenden Kunst, die ihr Leben auf vielfältige und bereichernde Weise prägt. Sie kann damit Empfindungen sichtbar machen. In verschiedenen Schaffensphasen, angefangen
mit Tiefdruck (Radierungen) über Malerei (Portrait und Aktzeichnen) zu großen Eisen-, Stein- und Holzskulpturen. Sie hat sich viele Bereiche der angewandten Kunst erarbeiten können, auch durch gute und professionelle Lehrer.
Jetzt nach über 50 Jahren Schaffenskraft lässt sie immer mehr die wunderbare
Natur auf einem Podest für Ihre Einmaligkeit sich selber feiern. Kleine Eingriffe, auch ein Optimieren von eigenen Empfindungen, sind gewollt. Die ausgestellten Werke sind haptische Objekte, erschaffen aus sich selbst und verfeinert durch die Inspiration der Künstlerin, sie eröffnen dem Betrachter die Möglichkeit zum Perspektivwechsel der Dimensionen.
Renate Smigilski studierte in Braunschweig und Hamburg Buchgestaltung und Illustration und war für die Umweltbehörde in Hamburg im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Grafik) tätig. Nach 50 Jahren kehrte sie zurück nach Goslar. In einem kleinen Baumarkt in der Innenstadt erlag sie dem Charme des unverzinkten, kleinmaschigen Kükendrahtes. Unter dem Blick der Künstlerin wandelte sich der simple Baustoff zum schöpferisch ästhetischen Material. Mit drei Metern dieses Schatzes begann eine neue Schaffensperiode. Ergänzt
durch Fundstücke von der Straße, Dinge, die unter ihren Händen in andere Zusammenhänge gebracht und zu neuer Schönheit erweckt wurden, eröffneten unendliche Gestaltungsmöglichkeiten.
In dieser Ausstellung wird eine wunderbare, märchenhaft leichte Fantasiewelt sichtbar, in der Figuren, Tiere und Fabelwesen erweckt werden.